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Bildstrecke: Tipps für weniger Verbrauch

Stromspar-Tipps

Wer den Backofen vorheizt, heiße Speisen in seinen Kühlschrank stellt, ewig warm duscht oder diverse Geräte immer im Stand-by-Betrieb lässt, der verschleudert unnötig viel Strom.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir zeigen dir, wie du zu Hause mit einfachen Tricks eine Menge Strom sparen kannst.
  • Damit schonst du nicht nur deinen Geldbeutel, sondern schützt außerdem das Klima.

Fernseher, Laptop und PC

Für Fernseher, Laptop und PC gilt: Schalte sie aus, wenn keiner hinsieht! Denn die großen Bildschirme brauchen unnötig viel Strom. Musik hören kannst du viel energiesparender über das Handy oder die Bluetooth-Box. Auch während der Pausen lohnt es sich, den Bildschirm von Laptop und PC auszuschalten oder die Geräte ganz herunterzufahren. (Bildquelle: sxc.hu / romexico)

Geräte mit Standby-Funktion

Was haben die Spielkonsole, Lautsprecher und das Ladekabel deines Laptops gemeinsam, wenn sie nicht im Einsatz sind? Sie verbrauchen Strom, solange sie an der Steckdose angeschlossen sind! Erkennen kannst du das manchmal daran, dass die Geräte leuchten, summen oder warm werden. Wichtig ist, diese Geräte deshalb vollständig vom Stromnetz zu trennen. Ziehe deshalb nach dem Ausschalten den Stecker oder schalte die Steckerleiste aus! (Bildquelle: Verbraucherzentrale NRW)

Herd

Ein großer Stromfresser ist der Elektroherd. Setze beim Kochen deshalb immer einen Deckel auf den Topf und drehe die Temperatur des Herds herunter, wenn es heiß genug ist. Das spart ein Drittel Energie ein! Eier, Kartoffeln und Gemüse brauchen zudem nur wenig Wasser, um gar zu werden. Zwei Zentimeter Wasser im Topf reichen aus, denn diese Lebensmittel garen im Wasserdampf. Erhitze das Wasser am besten stromsparend im Wasserkocher, so wird das Wasser auch schneller heiß. Denk aber daran, nur so viel Wasser zu erhitzen, wie du tatsächlich brauchst! (Bildquelle: Foto-Rabe/Pixabay)

Backofen

Beim Backofen kannst du auf das Vorheizen verzichten, wodurch du bis zu 20 Prozent Energie sparst. Stelle den Ofen außerdem fünf bis zehn Minuten vor Ende der Backzeit aus, um auch die Restwärme zu nutzen. Wenn du überprüfst, ob das Essen fertig ist, öffne die Backofentür möglichst kurz, damit keine Wärme entweicht. Du willst alte Brötchen aufbacken? Nimm dafür am besten den Toaster, mit ihm sparst du drei- bis viermal so viel Energie und die Brötchen sind schneller knusprig. (Bildquelle: Verbraucherzentrale NRW)

Kühlschrank und Gefrierschrank

Für beide Geräte gilt: Öffne die Tür nur so kurz wie möglich, denn sonst kommt warme Luft rein, die wieder abgekühlt werden muss. Bevor du die Reste vom Mittagessen in den Kühlschrank stellst, sollten sie vollständig abgekühlt sein. Kaufe den Kühlschrank nicht zu groß, denn am besten kühlt ein voller Kühlschrank, da die kalte Luft nicht so schnell entweicht, wenn du ihn öffnest. Übrigens: Kühlgeräte sollten nicht neben dem Herd, der Spülmaschine oder in der prallen Sonne stehen, sonst ist der Stromverbrauch der Geräte wesentlich höher! (Bildquelle: Verbraucherzentrale NRW)

Kühlschrank: Wo kommt was hin?

Im Kühlschrank herrscht nicht überall die gleiche Temperatur, sondern es gibt Temperaturzonen. Auf der untersten Ablage ist es am kältesten, dort sind Fleisch und Fisch gut aufgehoben. Darüber sollten Milchprodukte, wie z.B. Joghurt und Sahne eingeräumt werden. Nach oben gehören Käse und Reste vom Essen. In der Tür sollten Produkte stehen, die nur wenig gekühlt werden müssen, wie z.B. Getränke, Eier und Butter. In das untere Fach kommen Obst und Gemüse. Doch Vorsicht: Nicht alle Sorten vertragen Kälte. Exotische Früchte, sowie Gurken und Tomaten sollten lieber bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden. Weitere Infos zum Thema findet ihr hier. (Bildquelle: Verbraucherzentrale NRW)

Geschirrspülmaschine

Schalte die Geschirrspülmaschine erst ein, wenn sie voll beladen ist. In einer großen Spülmaschine sollten mindestens 80 Teile sein. Zähl bei dir zu Hause mal nach! Am meisten Energie sparst du mit dem Eco-Programm, auch wenn dieses länger dauert. Vom Kurzprogramm solltest du bei der Spülmaschine und auch bei der Waschmaschine die Finger lassen: Es verbraucht sogar mehr Energie und Wasser als das Standard-Programm! Wenn die Geräte fertig sind, schalte sie sofort aus, sie sind sonst im Stand-by-Betrieb. (Bildquelle: Verbraucherzentrale NRW)

Energie sparende Beleuchtung

Einer der einfachsten Energiespartipps ist: Schalte das Licht aus, wenn niemand im Raum ist. Ungefähr zehn Prozent des gesamten Stroms wird im Haushalt nämlich für die Beleuchtung genutzt. Hast du noch Glühlampen oder Halogenlampen im Haus? Tausche sie schnellstmöglich gegen sparsame LED-Lampen aus, diese gibt es in allen Formen (siehe oben) und verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom! Falls du dir unsicher bist, welche Lampe die richtige für dich ist, findest du hier weitere Infos. (Bildquelle: Verbraucherzentrale NRW)

Dusche

Um das warme Wasser für die Dusche zu erwärmen, brauchst du auch Energie. Hast du einen Durchlauferhitzer (siehe oben), wird dein Wasser mithilfe von Strom erwärmt. In anderen Wohnungen werden dafür Öl, Gas oder Fernwärme verwendet. Empfohlen wird, selten zu baden und möglichst kurz zu duschen, maximal fünf Minuten! Hast du gewusst, dass zehn Minuten Duschen einen Euro kostet? Nutze den Duschrechner, um herauszufinden, wie viel Geld du für das Duschen zu Hause ausgibst. Hier findest du weitere Tipps zum Energiesparen beim Duschen. (Bildquelle: Verbraucherzentrale NRW)


(c4u)



Wer Fragen zu solchen Themen hat, kann die auch beim "Energielotsen" der Verbraucherzentrale NRW loswerden und bekommt schnell und unkompliziert Auskunft!

Der Text dieses Beitrags steht unter Creative-Commons-Lizenz: Was bedeutet das?

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