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Bildstrecke: Tipps für weniger Verbrauch

Stromspar-Tipps

Wer den Backofen vorheizt, heiße Speisen in seinen Kühlschrank stellt, ewig warm duscht oder die Hifi-Anlage immer im Stand-by-Betrieb lässt, der verschleudert unnötig viel Strom.

TV und Co.

Für Fernseher, Receiver, PC, Monitor, Laptop, Spielkonsole, Stereoanlage und Lautsprecherboxen usw. gilt: Öfter mal ausschalten! Manchmal ist zum Beispiel der Fernseher an, obwohl keiner fernsieht. Dadurch wird jede Menge Strom unnötig verbraucht! Dann ist es sinnvoll, das Gerät einfach mal auszuschalten. Die Geräte immer vollständig vom Stromnetz trennen, um Stand-by und Schein-Aus zu vermeiden! Das geht besonders einfach mit einer schaltbaren Steckerleiste. (Bildquelle: sxc.hu / romexico)

Elektroherd mit Backofen

  • Besser mit Deckel: Verwende beim Kochen stets einen Deckel auf dem Topf. So verbrauchst du ein Drittel weniger Energie!
  • Beim Kochen von Eiern, Kartoffeln oder Gemüse reicht es, wenn du nur wenig Wasser in den Topf gibst. Heißer Dampf gart auch.
  • Auf's Vorheizen des Backofens kann oft verzichtet werden - dadurch sparst du bis zu 20 Prozent Energie. Bei Umluftöfen kann meist mit ca. 20 Grad weniger Temperatur gegart werden.
  • Tür zu! Durch langes Öffnen des Backofens verlängert sich die Backzeit.
  • Restwärme nutzen! 5-10 Minuten vor dem Ende der Garzeit den Herd oder Ofen bereits ausschalten! Die restliche Wärme reicht aus, um die Lebensmittel zu Ende zu garen.
(Bildquelle: Martin Schemm / pixelio)

Toaster

Toaster nutzen! Für das Aufbacken von ein paar Brötchen reicht der Toaster völlig aus. Der Backofen würde stattdessen 3- bis 4-mal soviel Energie verbrauchen! Und schneller geht es auch noch. (Bildquelle: sxc.hu / thesaint)

Wasserkocher

Wasserkocher statt E-Herd verwenden! Erhitze das Wasser, das du zum Beispiel für Tee oder beim Kochen von Nudeln brauchst, nicht auf dem Elektroherd, sondern im Wasserkocher. So wird das Wasser auch viel schneller heiß. Achtung: Für Gasherde gilt das nicht - die sind effizienter als Wasserkocher, brauchen aber meist viel länger! Die Mikrowelle ist übrigens nicht die bessere Alternative zum Wasserkocher. (Bild: C4U)

Kühlschrank und Gefrierschrank

Lass warme Speisen erst vollständig abkühlen, bevor sie in den Kühl- oder Gefrierschrank kommen! Und: Tür zu! Öffne die Tür möglichst nur ganz kurz. Es kommt sonst zuviel warme Luft rein, die wieder gekühlt werden muss. Volle Kühlschränke verbrauchen übrigens weniger Strom als leere, da beim Türe öffnen weniger Luft entweichen kann. (Bild: C4U)

Kühlschrank und Gefrierschrank

Kühles Plätzchen: Kühlgeräte sollten nicht neben den Herd, der Spülmaschine oder in der prallen Sonne stehen. Je kühler die Umgebungstemperatur, desto weniger Strom verbraucht das Gerät. Die Temperatur im Kühlschrank sollte 7 Grad Celsius betragen, die im Gefrierschrank minus 18 Grad nicht unterschreiten. (Bildquelle: sxc.hu / dean)

Geschirrspülmaschine

Schalte die Geschirrspülmaschine erst dann ein, wenn sie voll beladen ist! Zähle ruhig mal die Teile in der Maschine. Mehr als 80 Teile sind gut (max. ca. 140 Teile). Gut ist es auch, das Energiesparprogramm einzustellen. Wie der Name schon sagt, sparst du mit diesem Programm Energie. Gibt es übrigens auch bei der Waschmaschine. Nach Ende der Spülzeit, solltest du die Maschine sofort ganz ausschalten, sonst verbleibt sie weiterhin im Standby-Betrieb. Das gleiche gilt auch für Waschmaschine und Trockner. (Bild: C4U)

Energiesparlampe

LEDs und Energiesparlampen statt Halogenlampen einsetzen! Mehr Infos dazu findet Ihr bei uns auch hier. (Bildquelle: wrw / pixelio)


(Wi)



Wer Fragen zu solchen Themen hat, kann die auch beim "Energielotsen" der Verbraucherzentrale NRW loswerden und bekommt schnell und unkompliziert Auskunft!

Der Text dieses Beitrags steht unter Creative-Commons-Lizenz: Was bedeutet das?

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