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Nachhaltige Tipps fürs Handy

Umweltfreundliche Handy-Nutzung

Ihr habt es in der Hand, wie dick euer "ökologischer Rucksack" wird. Wir geben euch Tipps – am Beispiel von Handys und Smartphones.

Smartphone mit Wiesen- und Baumbewuchs unter sonnigem Himmel (Bild: sippakorn / fotolia.com)
  1. Neues Smartphone-Modell lockt? Überlegt euch, ob es wirklich ein neues Gerät sein muss oder ob es nicht das alte noch eine Weile tut. Selbst wenn euer Mobilfunk-Anbieter euch mit einem neuen Handy zur Vertragsverlängerung überreden möchte: Schaut, ob es nicht auch die Möglichkeit gibt, einen Gutschein oder Freiminuten zu bekommen. Oder nutzt Verträge, die gar nicht an ein Gerät gebunden sind, so genannte SIM-only-Angebote.

  2. Ihr habt ein Smartphone, ein Tablet, einen E-Reader, eine Digitalkamera, einen MP3-Player und ein Aufnahmegerät? Überlegt euch, welche Geräte mittelfristig überflüssig sind. Mit dem Smartphone habt ihr einen kleinen Alleskönner, der viele andere Geräte ersetzen kann. Daher ist vielleicht der Kauf einer neuen Digitalkamera überflüssig und ihr könnt so wertvolle Ressourcen sparen.

  3. Nicht jeder braucht alles. Manche Sachen kann man sich bei Bedarf ausleihen, man kann sich Geräte teilen oder auch tauschen. Zum Beispiel braucht nicht jedes Familienmitglied unbedingt ein eigenes Tablet. Zudem müssen es nicht immer neue Geräte sein: Manchmal tut es auch das abgelegte Handy von Vater oder Mutter oder vom Freund.

  4. Smartphones sind teuer – und wertvoll. Daher lohnt sich eine Reparatur. Macht zum Beispiel der Akku schlapp, kann man ihn bei vielen Geräten problemlos austauschen.Beim Einkauf unbedingt darauf achten, dass der Akku austauschbar ist!Und fehlenden Speicherplatz kann man oft über eine Karte nachrüsten.

  5. Augen auf beim Einkauf! Lasst euch beraten, was den Energieverbrauch von Smartphone & Co. angeht. Gerade bei der Akkuleistung gibt es große Unterschiede.

  6. Das Smartphone ist schon nach ein paar Wochen verkratzt und der Akku spinnt? Das muss nicht sein. Natürlich sind Telefone Gebrauchsgegenstände, aber wenn man ein wenig auf sie achtet, halten sie länger. Eine gute Handyhülle ist nicht verkehrt – sie schützt nicht nur das Display vor Beschädigung, sondern auch „die Innereien“ samt Akku vor Kälte oder Hitze.

  7. Zu Hause ist das Handy immer mit dem Ladekabel in der Steckdose – und es ist Tag und Nacht eingeschaltet.. Auch das Ladekabel (ohne Handy) in der Steckdose frisst weiter Strom, daher einfach nach Gebrauch ausstöpseln Eine kleine Pause per Ausschalter, wenn man schläft, verlängert die Dauer bis zum nächsten Aufladen. Stand-by ist ein Klimakiller.

  8. Apps sind praktisch – und manche sind ganz schön hungrig. Sie verbrauchen sehr viel Energie. Das gilt auch für andere Smartphone-Funktionen, zum Beispiel das Vibrieren. Manche Betriebssysteme verraten, was wie viel Energie verbraucht. Es lohnt sich, da mal drauf zu schauen. Denn nur wenn man weiß, warum das Handy sich so schnell leer saugt, kann man was ändern.

  9. Irgendwann ist jedes Mobiltelefon kaputt. Doch vielleicht lässt es sich reparieren? Wenn nicht, solltet ihr es zu einer Handy-Sammelstelle bringen (z. B. Recyclinghöfe, Mobilfunkgeschäfte, Handy-Sammelbox). Es wird dann recycelt – das heißt: Wertvolle Rohstoffe werden wiederverwertet. Und das wiederum schont unsere Ressourcen.


Grafik zum Lebenszyklus eines Mobiltelefons




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1 Kommentar(e)

  • Höhfeld, T.
     

    Stromverbrauch Ziff.8

    Bitte denken Sie über neue Anwendungen nach.Ich ziele hier auf solche wie INA oder Katwarn (vgl. KStA.vom 26.07.2016 S.2).

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